Bye-bye Auckland

Es geht weiter!

Heute Sonntag (13. April) besuchte ich noch das Auckland Museum. Ein Riesengebäude auf einem Hügel mit riesigem Park, der Auckland Domain. Beeindruckt hat mich vor allem die Abteilung über die Maori, in der auch ein 25 Meter langes Kriegsboot präsentiert wird. Was dieses Volk geschaffen hat, an Gebrauchsgegenständen, Waffen, Skulpturen, Schmuck, usw., ist unglaublich. Und schön! Man könnte sich Tage lang inspirieren lassen.P1010941 P1010945 P1010946

Ich war ja vor wenigen Tagen auf dem Vulkan Rangitoto. Die Wissenschaftler sind sich ziemlich sicher, dass dieser vor 600 Jahren entstandene Vulkan nicht tot ist, sondern schlummert. In der Museumsabteilung über Vulkanismus habe ich eine Demonstration erlebt, was bei einem Ausbruch eines Vulkans in der Bucht vor Auckland geschehen könnte. Ich drängte mich mit etwa 30 andern Leuten in einen engen Raum, der wie ein Wohnzimmer eingerichtet war. Es lief ein Ferneher. Eine Reporterin interviewte verschiedene Persönlichkeiten über die Wahrscheinlichkeit und die Folgen eines Vulkanausbruchs. Man sah zu einem Fenster hinaus, in dessen Hintergrund der Rangitoto zu sehen war. Hunde bellten immer aufgeregter. Im Meer erschienen nie dagewesene Wirbel und Verfärbungen. Plötzlich Rumpelte die ganze Hütte, in der wir waren, der Strom fiel aus, kein Fernseher mehr. Dann, im Fenster, immer heftigere Strudel in der Meerbucht. Und dann ein Knall wie von hundert Kanonen. Wie ein Atompilz schoss aus dem Meer eine schwarzgraue Wolke hervor, breitete sich aus und wurde grösser und grösser. Der Lärm wurde bestalisch, Wände und Boden unserer Hütte bebten (wir mit). Dann schoss eine Rauch- und Aschenwolke auf uns zu, eine Tsunamiwelle war kurz noch sichtbar. – Dunkel! Aus! – Das Licht ging wieder an. Die sehr eindrückliche Vorstellung war vorüber.

Diese Vorstellung war eindeutig auch auf die AuckländerInnen zugeschnitten. Sozusagen ein Lehrstück, auf welche Zeichen man achten sollte (Verhalten der Tiere, ungewöhnliche Strömungen und Strudel im Meerwasser, usw.), Die Regierung hat Evaquierungspläne, soviel wurde mir auch klar. Neuseeland ist eines der  Länder, die am Pazifischen Feuerring liegen, wie Chile und viele andere (ganz Amerika bis Alaska, Japan, Philippinen, teilweise Indonesien).

Wenn man in Auckland ist, dann ist dieses Museum ein Muss!

Aber jetzt ist fertig gebloggt. Ich muss den Rucksack packen. Morgen früh fahre ich in die Hauptstadt Wellington. Goodbye bis dann!

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2 Gedanken zu „Bye-bye Auckland

  1. ohh…
    habe noch vergessen, dass gestern in valparaiso ein feuerbrand anscheinend mehrere hundert häuser zerstört hat.
    ja,ja, so siehst du, wie man auf nachrichten aufmerksam wird durch deine erdenumrundung.
    ka

  2. hi pete, my big brother
    ich war soooo gespannt, was du über waitomo schreibst….. ein bisschen romantik muss doch absolut drin liegen! schön, dass du das in dein programm aufgenommen hast.
    was das wetter betrifft: auch im süden neuseelands wird es in der kommenden woche laut bericht nicht sehr rosig aussehen, aber danach ist nur sonne angesagt.
    dennoch denke ich, dass es in wellington auch schlechtwetterprogramme gibt.
    momentan hätte ich so viele fragen an dich zu stellen, aber die haben noch zeit, bis du zurück bist.
    freue mich jedes mal auf deinen neuen blog-eintrag.

    hear from you ka

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