Buenos Aires I

Erst mal leer schlucken und dann rein …

Noch lag eine der Städte, die ich schon immer besuchen wollte, in weiter Ferne. Beim Rausschauen blinzelte mir der Mond mal rasch zu…

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In BUA (Buenos Aires) angekommen und ein Taxi genommen. Der Flughafen – EZEIZA –  ist erstaunlich klein, kleiner wie Zürich. Wegen Demos musste der Fahrer mehrere (!) Umwege machen, was ich eigentlich genoss. So erhielt ich einen guten, ersten Eindruck dieser 4-Millionen-Einwohner-Ansiedlung. Schon in den Vororten fallen die zum Teil bizarrsten Architekturen auf. Abenteuerlichste An- und Aufbauten an zehn-, zwanzig-, dreissig-stöckigen Wohntürmen, schwarz-grau, oft mit buntesten Graffities bemalt, so aussehend, als könnten sie jederzeit zu Staub zerbröseln.

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Weiter weg meist schwarz schimmernde Monolithen, Türme von Firmen, die alles überragen, wie der  Dagobertsche Tresor die niedrigen Gebäude von Entenhausen überragt.

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Endlich erreichen wir die Monsterstrasse Avenida 9 de  Julio, die mit ihren mindestens 20 Fahrspuren eher einem Kilometer langen Platz gleicht, als einer Strasse. Und in einer der – wie auf einem Schachbrett angelegten – Nebenstrassen lande ich in meinem Hotel. Coole Bude, alles vorerst ok.

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Unternehme eine erste Erkundigung der näheren Umgebung. Erster Eindruck: Diese Stadt ist gewaltig, und ganz nach meinem Geschmack. Das fühle ich! Hier vibriert etwas, das mir in der Schweiz abgeht. Es ist keine „schöne“ Stadt, abgesehen von vielen architektonischen Highlights vor allem aus dem letzten Jahrhundert (Art Deco, Jugendstil, fantastische Gebäude).

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Am ersten Tag darauf gings zu Fuss (wie anders sollte man denn eine Stadt erleben?!) durch die City zum alten Hafen, dem Puerto Madero. In den digues – den Docks – sieht es etwa gleich aus wie in andern Hafenstädten (London, Hamburg), wo die alten Lagergebäude von Spekulanten, Investoren und Schickimickis in unzählige Restaurants, Luxusapartements und Boutiquen umfunktionert wurden.

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Rund um die alten Docks ragen überall auch Wolkenkratzer in die Höhe, zum Teil von der grässlichsten und bedrohlichsten Art. Es gibt schönere Skylines, das steht  schon mal fest. Aber das  ist ja nicht DIE Stadt! Denn darunter und dazwischen pulsiert das, was man LEBEN nennt. Und wie!

Ganz nebenbei habe ich mir noch ein Ticket ergattert, für nächsten Montag, nach Uruguay.

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4 Gedanken zu „Buenos Aires I

  1. hola mi hermano

    ich bin jeden tag gespannt auf deinen reiseblog!!!
    wissend, dass es zusätzlich zum reisestress/organisation viel energie und zeit braucht, die tollen fotos, den fundierten text einzugeben, bewundere ich dein durchhaltevermögen.
    ich google jeden tag die orte, reisestrecken, welche du gerade besuchst und in unglaublich vielen kilometern zurück legst.
    nimm dir auch auszeit um zu entspannen und das erlebte revue passieren zu lassen.
    alles was du berichtest und mailst ist soooooo spannend, es beinhaltet ungeheuer viel wissenswertes, neues. die grauen hirnzellen beginnen zu tanzen, man will nachschlagen, nachforschen….. gut, dass es unterdessen ein internet gibt, was so vieles erleichtert.

    ¡Buen viaje!

  2. Hallo Herr Peter Angele, muss denn Hut abnehmen vor Ihnen, Peter einfach geil wie du dies Erzählst und nieder Schreibst. Es liest sich wie ein Krimi es ist Spanend bin gespant was noch alles kommt. Danke auch für die Exklusiven Bilder so kann man sich auch Vorstellen wie das ist.
    Peter halt die Ohrensteif.

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