Noch vier Wochen

Eine kurze „Statusmeldung“

Vor wenigen Tagen: Um das Abschmelzen der Devisenreserven zu stoppen, hatte die argentinische Regierung den Peso um 12.7 Prozent abgewertet. Die Regierung versucht damit, die arg gebeutelte Volkswirtschaft zu stützen (gegen 30% Inflation und sinkende Devisenreserven). Dazu versucht sie einmal mehr, den fallenden Wert des Peso in den Griff zu bekommen. Allein in diesem Jahr hat der Peso gegenüber dem US$ 17% verloren, mehr als jede andere Währung der Welt. 

Genau das habe ich gemerkt, als ich mir letzten Sonntag kurz den Wechselkursurs anschaute. Als ich die senkrecht nach oben schnellende Kurve sah, fiel mir die Klappe runter, und ich beschloss, etwas zu tun, das ich sonst lasse: Ich beschaffte mir vorgestern bereits in der Schweiz ein Bündel Pesos (denn normalerweise fährt man immer günstiger, wenn man erst im Land selber wechselt). Ich weiss ja nicht, was sich in den nächsten vier Wochen noch ereignen wird. Es lohnt sich aber in jedem Fall, die Entwicklung der Währungskurse zu verfolgen, besonders von Ländern, in denen die Inflation sehr hoch ist.

Genau vier Wochen warte ich noch auf den Abflug. Dann geht’s über Madrid nach Buenos Aires, wo ich ein paar Tage tief durchatmen und dann weiterreisen werde. Ich freue mich riesig auf diese Stadt. Fast alles habe ich erledigt, also „ins Blaue hinaus“ warten, wie diese Gesellen hier? …

Die Wartenden

Das Bild heisst: „Auf was warten die denn?“ – Ich habe es vor 10 Jahren gemalt.

Ach ja, packen muss ich noch. Ich habe beschlossen, mein Gepäck auf allerhöchstens 15 kg zu beschränken. Bewusst nehme ich also kein 80-Liter-Monstrum von Rucksack mit, sondern einen praktischen, ca. 50 Liter fassenden Kofferrucksack, ohne Schnick und Schnack. In ihm lässt sich die Ware wie in einem flach liegenden Koffer versorgen. So muss ich nicht zuerst viel auspacken, bis ich – zuunterst – dann das finde, was ich eigentlich brauche. Ausserdem kann das komfortable Rückentragesystem zum Schutz auf Reisen im Flugzeug flach unter einer Reissverschlus-Abdeckung verstaut werden.

Bleibt das Handgepäck. Dazu reicht mir ein Daypack, ein kleiner Rucksack. Er enthält alles, was wirklich wichtig ist, und mit dem ich auch ohne den Inhalt des grösseren Rucksacks zurechtkommen würde. Ausser dem Geld, den Kreditkarten, den Dokumenten und den Foto-Speicherkarten und USB-Sticks; diese trage ich gesondert auf mir. Auch die Kamera kommt in einer alten Armee-Seitentasche unter.

P.S.: Ich hoffe, auch später den einen oder anderen nützlichen Tipp weitergeben zu können. Wenn ihr selber eine Reise plant, besucht im Internet Reiseblogs und Reiseforen. Sie sind eine schier unerschöpfliche Quelle von Hinweisen, Ratschlägen und Hilfen! 

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